| Orgel und Akkordeon -
CD Wolfgang Kleber, Stefan Kutscher |
Musik von der Renaissance bis zur Romantik |
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Die vorliegende CD gibt einen Einblick
in die kammermusikalischen Möglichkeiten der
Klangvielfalt eines oftmals verkannten und geschmähten
Instrumentes: des Akkordeons. Der Vorläufer des
heutigen Akkordeons, die sogenannte Handäoline,
wurde bereits 1822 von Friedrich Buschmann in Berlin
erfunden. 1829 meldete Cyrill Demian in Wien ein
Instrument zum Patent an, das er Accordion nannte.
Dieses neue Musikinstrument wurde von Musikpädagogen
und Komponisten - obwohl es rasche Verbreitung fand -
fast 100 Jahre nicht beachtet. Hugo Herrmann war es
vorbehalten, 1927 mit seinen Sieben neuen
Spielmusiken" die erste seriöse
Originalkomposition für Akkordeon zu schaffen.
Seitdem hat eine Vielzahl zeitgenössischer
Komponisten für dieses Instrument geschrieben.
Das heutige Konzert-Akkordeon besteht aus drei
Manualen. Mitte der 50er Jahre unseres Jahrhunderts
setzte sich ein serienmäßig gebauter neuer
Instrumententyp durch. Konnten bisher auf der Baßseite
nur Einzeltöne innerhalb einer Oktave und
vorgegebene Akkorde gespielt werden, wurde nun das
tonhöhengenaue Spiel der linken Hand möglich. Die
CD Orgel und Akkordeon" präsentiert hier
erstmalig die ungewöhnliche Verbindung zwischen
einem sehr alten traditionellen Instrument, der Orgel
, und einem relativ jungen Instrument, dem Akkordeon.
Neben verblüffenden Klangähnlichkeiten, ergeben
sich durch den unterschiedlichen Einsatz der Luft -
bei der Orgel maschinell erzeugter gleichmäßiger
Luftstrom, beim Akkordeon durch direkte Einwirkung
auf den Balg erzeugter Luftstrom mit variableren
Einflußmöglichkeiten auf den Ton - vielfältige
musikalische Reize. Dadurch entstand ein klanglich
beeindruckendes Ergebnis aufgrund vorzüglicher
Interpretationen zweier hervorragender Musiker. Bei
unter-schiedlichster Literatur verschiedener Epochen
von der Renais-sance bis zur zeitgenössischen Musik
gelangen Stefan Kutscher (Akkordeon) und Wolfgang
Kleber (Orgel) bedingt durch große Musikalität und
hohe technische Fähigkeiten reizvolle sowie überzeugende
Wiedergaben der geschickt aus-gewählten Werke. Bei
der Zugabe" Beka Roka von Grock sollte dem
geneigten Zuhörer ein Schmunzeln gelingen.
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Fünf Sätze aus der
Handschrift des Wolfgang Küffer, 16. Jahrhundert
Georg Friedrich Händel (1685-1759)
P. Antonio Soler (1729-1783)
Gustav Merkel (1827-1885)
Grock
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